Wellendichtung

Kommt es zu Leckagen ist oftmals die Wellendichtung beteiligt. Die Dichtung soll den Spalt zwischen der Schraubenwelle und dem Stevenrohr abdichten. Es sind eine Vielzahl Verfahren üblich, vom ölgelagerten Stevenrohr über fettgeschmierte Stopfbuchten über kombinierte Wasser/Fettschmierung zu gummigeführten Simmeringen, Lippen- oder Gleitringdichtungen mit oder ohne zusätzliche Schmierung, mit und ohne Entlüftung.

Durchgesetzt haben sich die rein wassergeschmierten Dichtungen mit oder ohne Entlüftungsöffnung. Sie sind preisgünstig, benötigen kein Öl oder Fett, was eventuell in die Bilge oder sogar nach außen dringen kann und erfordern so gut wie keine Wartung. Doch Gummi altert wie jedes Material, allerdings etwas schneller als zum Beispiel Bronce. Die Dichtungen innerhalb des Gummibalges verschleißen natürlich ebenfalls. So empfielt es sich regelmäßig zu schauen, ob die Anlage noch dicht ist und kein Wasser nach innen tropft. Da eine komplette Dichtung für beispielsweise eine 25er Welle aber recht preisgünstig zu erwerben ist, kann durchaus darüber nachgedacht werden bei einer leichten Leckage und unklarem Alter sie zu erneuern. Ist das Alter bekannt lautet die Empfehlung nach spätestens 10 Jahren sie zuersetzen. Bei älteren und leckenden Öl- oder fettgeschmierten Systemen werden diese oft durch eine einfache wassergeschmierte Dichtung ersetzt.  Das Foto zeigt eine  undicht gewordene fettgeschmierte Welle die mit Wasser und Fett die Bilge verschmutz.